Die Hauptschlagader im Fokus
Aortenerkrankungen umfassen eine Vielzahl von Erkrankungen, die die größte Arterie des Körpers betreffen, die Aorta. Eine der häufigsten und gefährlichsten Formen ist das Aneurysma. Dabei handelt es sich um eine krankhafte Erweiterung der Aorta, die durch eine Schwächung der Gefäßwand entsteht – oftmals als Folge von Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Rauchen. In vielen Fällen kann ein Aneurysma symptomlos bleiben, im fortgeschrittenen Stadium oder wenn das Aortenaneurysma platzt, beklagen Patientinnen und Patienten starke Schmerzen im Brust- oder Bauchbereich oder ein pulsierendes Gefühl an der betroffenen Stelle.
Zur Diagnose setzt Ihr Kardiologe in Berlin moderne bildgebende Verfahren wie Ultraschall, MRT oder die hochpräzise Duplexsonographie ein, um die Aorta detailliert zu untersuchen und Aneurysmata oder andere Gefäßerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Auf diese Weise bestimmen wir die Größe des Aneurysmas genau und können das Risiko einer Ruptur – dem Einriss des Aneurysmas – abschätzen. Eine Blutuntersuchung oder Herzkatheteruntersuchung können weitere Hinweise liefern. Je nach Größe und Risiko des Aneurysmas erfolgt eine individuelle Behandlung. Kleinere Aneurysmata können häufig durch regelmäßige Kontrollen überwacht werden. Bei größeren oder schnell wachsenden Aneurysmen ist in der Regel eine Operation notwendig. Dabei wird entweder das erkrankte Stück der Aorta durch ein künstliches Gefäß ersetzt oder es wird ein spezielles Gefäßstützsystem (sogenannter Stent) eingesetzt, um die Gefäßwand zu stabilisieren.
