Risiken erkennen, gezielt therapieren
Ein Schlaganfall tritt auf, wenn die Blutzufuhr zum Gehirn gestört wird. In vielen Fällen sind die Durchblutungsstörungen in den hirnversorgenden Arterien die Ursache – insbesondere in den Halsschlagadern, die das Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Eine Verengung oder Blockade dieser Gefäße kann dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird. Durchblutungsstörungen im Gehirn führen zu einem Sauerstoffmangel, der Gehirnzellen schädigen und somit die Funktion des betroffenen Hirnareals beeinträchtigen kann. Neben Hirnaneurysmen oder anderen Gefäßerkrankungen kann eine Arteriosklerose, also eine Verkalkung der Arterien, der Auslöser für einen Schlaganfall sein.
Ihr Herzspezialist in Berlin setzt neben einer sorgfältigen Anamnese auf neueste Diagnoseverfahren wie Ultraschall oder Duplexsonographie, um die hirnversorgenden Arterien frühzeitig zu untersuchen. Mit diesen bildgebenden Verfahren lassen sich Blockaden oder Verengungen in der Halsschlagader und der Bauchschlagader lokalisieren und damit die Durchblutung des Gehirns überprüfen. Bei einer rechtzeitigen Feststellung kann eine gezielte Behandlung – etwa mit Medikamenten oder einem chirurgischen Eingriff – dabei helfen, das Risiko für einen Schlaganfall deutlich zu verringern. Unser Ziel ist es, Gefäßerkrankungen frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln.
